Simon Koster dritter im Transat 2017

Podestplatz für Simon Koster: Der Oberengstringer Segler ist auf der Karibikinsel Guadeloupe gelandet. In seinem Miniboot hat er über 6800 Kilometer allein auf See zurückgelegt.
Die Strapazen sind zu Ende: Nach 23 Tagen auf See ist der Oberengstringer Simon Koster gestern um 21 MEZ in Pointe-à-Pitre gelandet. Die Stadt auf Guadeloupe in der Karibik ist Ziel des berüchtigten Segelrennens Mini Transat. Koster erreichte den dritten Platz. 53 Boote nahmen am Rennen teil, das in der Bretagne begann.
Koster hat in seinem 6,5 Meter kleinen Miniboot 6800 Kilometer zurückgelegt. Gewonnen hat das Rennen der erfahrene Bretone Aymeric Belloir. Zweite wurde die Genferin Justine Mettraux, mit der sich Koster über lange Zeit einen spannenden Zweikampf geliefert hatte.
Stürme stoppten das Rennen

Der 25-jährige Koster war schon Schweizer Meister auf der 420er-Jolle und hat bereits dreimal auf grossen Rennjachten den Atlantik überquert. Gefordert war der Oberengstringer bereits vor dem Rennen. Der Start in der Bretagne wurde wegen der Stürme in Europa mehrfach verschoben. Geplant waren zwei Etappen mit einem Zwischenstopp auf Lanzarote. Doch kaum waren die Boote Richtung Kanarische Inseln gestartet, zog in der gefürchteten Biskaya erneut ein Sturm auf. Das Rennen wurde buchstäblich abgeblasen, die Boote flüchteten in verschiedene Häfen in Nordspanien. Kosters Boot schlug dabei so hart auf die Wellen auf, dass an der Mastspitze der Windmesser wie durch einen Peitschenhieb wegbrach. Diesen braucht es als Befehlsgeber für die Selbststeuerung. Allein von Hand über den Atlantik zu steuern, ist unmöglich.
TA Ruedi Baumann

Simon Koster, Nationalität: Schweiz
Alter: 28
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
Grösse: 190
Atlantiküberquerungen: 5 davon 2 einhand
Segle seit: dem 7. Lebensjahr
Hobbys:
Beruf:
Bergsteigen, Skitouren
Skipper, Elektroniker






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